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Kunststoffrollen im harten Einsatz

Seit über 40 Jahren entwickelt faigle Kunststoffrollen für Rolltreppen, Sortieranlagen oder Förderanlagen und behauptet dabei Jahr für Jahr seine Führungsposition im internationalen Wettbewerb.

Jährlich liefert faigle mehr als 14 Millionen Rollen in den verschiedensten Ausführungen an namhafte Hersteller wie TGW, Schindler, Otis u.v.m. Für die unterschiedlichsten Belastungen stehen standardisierte Rollen mit Durchmessern zwischen 30 und 100 Millimetern und Breiten von 15 bis 25 Millimetern zur Auswahl. VB-Rollen verfügen z.B. über eine Laufbandage aus Polyurethan und ein eingeschnapptes Kugel- oder Kunststoff-Gleitlager. Sie sind je nach Durchmesser für Belastungen bis zu 1.400 N ausgelegt und werden häufig in Kommissionier- oder Paketförderanlagen eingesetzt. Die Laufbandagen von Zweikomponentenrollen (KL-Rollen) sind ebenfalls aus Polyurethan, ihr Tragkörper besteht hingegen aus glasfaserverstärktem Polyamid. Diese Rollen sind mit Kugel- oder Gleitlagern ausgerüstet und sind je nach Durchmesser und Bandagendicke für Belastungen bis zu 2.000 N ausgelegt. Guss-Polyurethanrollen (HD-Rollen) sind die Schwerlastträger unter den Standard-Kunststoffrollen mit bis zu 6.000 N Tragfähigkeit. Hier bestehen die Laufbandagen aus dem hoch belastbaren Kunststoff Igopur, welcher auf einen metallischen Tragkörper aus Stahl oder Aluminium aufgegossen wird. Um für einen reibungslosen und sicheren Ablauf zu sorgen, berät und unterstützt faigle seine Kunden in der Wahl des richtigen Rollentyps, denn jeder Einsatzbereich verlangt unterschiedliche Dimensionen und Werkstoffe. Und sollte einmal nicht der richtige Standardtyp zu finden sein, bietet das Unternehmen natürlich auch individuelle, maßgeschneiderte Lösungen.

Umwelteinflüsse

Bei Polyurethanen, die einer ständigen Kombination von hoher Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind, können Rollen aufgrund der Hydrolyse brüchig werden. Um dieses Phänomen nahezu auszuschalten, haben die Spezialisten von faigle ein hydrolysebeständiges Material entwickelt, das PAS-PU 90A-H, wobei das H für hydrofest steht. PAS-PU 90A-H weist eine im Vergleich zu Gummi höhere Abriebfestigkeit auf, vermag Stöße und dynamische Belastungen sehr gut abzufedern und wirkt dadurch geräusch- und vibrationsdämpfend. Zur Sicherstellung dieser hervorragenden Langlaufeigenschaften unter den extremsten Bedingungen, haben die Entwickler von faigle eigene Prüfverfahren für die Hydrolyse entwickelt und die Rollen intensiv getestet. Dabei werden die Rollen in einem heißen Wasserbad oder in Wasserdampf ausgelagert und dann einem Lauftest unterzogen.

Qualitätssicherung

Oft kann man nur mit Versuchen feststellen, welches Material sich für welche Anwendung unter den vor Ort herrschenden Bedingungen am Besten eignet. Rollen von Rolltreppen zum Beispiel haben die Besonderheit, dass sie immer mit 0,7m/sec laufen, Rollen in Fördertechnikanlagen aber laufen zum Beispiel mit einer Geschwindigkeit von bis zu 4m/sec . So ist es nicht verwunderlich, dass umfassende Prüfungen zu einem fixen Bestandteil bei faigle zählen, um ein Höchstmaß an Qualität zu garantieren. Das Unternehmen verfügt hier über ein modern ausgestattetes Labor. Darin finden sich mehrere Rollenprüfstände mit über 120 Prüfplätzen für Kurz- und Langzeitlaufprüfungen und seit neuestem auch für alternierende Lastzyklusprogramme, um z.B. Kurvenfahrten in Sortieranlagen zu simulieren. Daneben sind Prüfgeräte für Hydrolysetest, Dimensionsprüfung, Schälprüfung und Härtebestimmung nach Shore A oder D vorhanden. Nur so ist es dem Unternehmen auch möglich, jedem Anwender individuelle, auf seine speziellen Anforderung zugeschnittene Rollen in höchster Qualität zu bieten.

Abb: Beschädigte Rolle nach Hydrolyse

Forschung

Im faigle Entwicklungs- und Technikzentrum arbeiten erfahrene Ingenieure, um spezielle Kundenanforderungen und maßgeschneiderte Lösungen umzusetzen. Sie können dabei auf eine Wissensdatenbank mit Erfahrungswerten, Versuchsergebnissen und Know-How aus über 40 Jahren Entwicklung zurückgreifen. Im Entwicklungszentrum greift faigle aber auch Zukunftsthemen auf, um seinen Kunden stets die richtige Lösung bieten zu können. Hersteller von Sortieranlagen z.B. haben die Problematik, einerseits geräuscharme Rollen einzusetzen um nicht einen gewissen DB-Wert zu überschreiten, andererseits sollen die Rollen über einen geringen Rollwiderstand verfügen, um möglichst energieeffizient zu laufen. Geringer Rollwiderstand wird über möglichst harte Rollen erreicht, harte Rollen bedeuten wiederum dass sie laut sind. Oder oft werden elektronische Bauteile befördert, die antistatische Rollen erfordern, damit die Anlagen elektrisch abgeleitet sind und die beförderten Teile keinen Schaden durch Aufladung nehmen. Verschmutzungsablagerungen auf der Lauffläche sind ein weiteres Thema. Themen, die von faigle sehr ernst genommen werden und an denen intensiv geforscht und getestet wird, um dem Kunden heute schon die Lösung für sein Problem von morgen zu bieten.

Weitere Informationen:

faigle Kunststoffe GmbH, Landstr. 31, A-6971 Hard Tel. +43-5574-6811-0

Bilder und Pressetexte in unterschiedlichen Versionen zum Download

Abbildung 1 von beschädigter Rolle nach Hydrolyse (Dateigröße 162 KB, Dateityp jpg)
Abbildung 2 von beschädigter Rolle nach Hydrolyse (Dateigröße 231 KB, Dateityp jpg)
Ansprechpartner Thomas Decker (Dateigröße 174 KB, Dateityp jpg)
Ansprechpartner Schweiz Paul Hug (Dateigröße 196 KB, Dateityp jpg)