Bauteilbeschreibung, Einsatzumgebung, Funktion
Gehängeleisten für Bäckereimaschinen und Anlagen werden sowohl
für die Vorgärung als auch für die Nachgärung zum Transport der
Teiglinge eingesetzt. Je nach Beschaffenheit des Teiges oder des
Produktes werden die Leisten individuell hergestellt. Ganz
spezielle Typen sind die Kombinations-Gehängeleisten, bei welchen
die Formgebung und die Nachgärung ohne eine Übergabe erfolgen.
Einsatz der Gehängeleisten ist in sogenannten Vor- bzw.
Nachgäranlagen, wo eine Temperatur von 20 bis 50°C vorhanden ist
und eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Ein wichtiger Punkt ist
noch die Entkeimung der Leisten, die mittels UV-Bestrahlung
vollzogen wird. Das Inlet der Einsätze ist
aus Baumwollsegeltuch oder Gaze (PA-Gewebe).
Konstruktion, Materialwahl, Fertigungsverfahren
Die Konstruktion der Gehängeleisten wird meist durch unsere
Kunden vorgegeben, da die Leisten in die verschiedensten
Anlagen eingebaut werden. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, dass
Flächen glatt ausgeführt sind um die Gehängeleisten leicht reinigen
zu können. Die kunststoffgerechte Formgebung wird dann durch unsere
Anwendungstechnik gestaltet. Durch Temperaturschwankungen
und hohe Luftfeuchtigkeit muss bei der Materialauswahl die
Ausdehnung und Feuchtigkeitsaufname des eingesetzten Werkstoffes
berücksichtigt werden. Deshalb werden meistens 'gefüllte'
Kunststoffe eingesetzt. Die Gehängeleisten werden im
Spritzgussverfahren hergestellt. Dabei werden diverse Einlegeteile,
wie Aufnahmebolzen aus Niro, gleich mitverarbeitet. Die
verschiedenen Einsätze werden durch Schnappverbindungen oder
Ultraschallschweißen angebracht bzw. verbunden.
Besonderer Kundennutzen
- Gewichtseinsparung gegenüber anderen Materialien wie z.B.
Stahl
- leicht zu reinigende Oberflächen
- konstante Qualität und wirtschaftliche Fertigung